Klassifizierungen für den Para Pferdesport - TERMIN

Der Zweck einer funktionellen Klassifizierung ist, dass Reiter/Fahrer, die aufgrund körperlicher Nachteile keine Chance auf eine erfolgreiche Teilnahme hätten, aktiv am Wettkampf teilnehmen können. Im Pferdesport wird in sogenannten "Grades", Wettkampfklassen, eingeteilt und jeder Athlet hat ein entsprechendes Beinträchtigungsprofil.

Derzeit gibt es in der Para Dressur 5 Grade, im Para Fahrsport 2 Grade, im Para Reining 4 Grade und Para Springen 2 Grade (Wettkampfklassen) Die Einteilung in die Wettkampfklassen erfolgt nach funktionellen Gesichtspunkten und sind direkt direkt auf das Reiten/Fahren bezogen. 

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Para Dressur

Pepo Puch (Grade 1b) auf Fine Feeling S auf seinem Ritt zur Goldmedaille in London 2012.

Ab den 1970er Jahren, gibt es ausgehend von Großbritannien und Skandinavien Dressurprüfungen für Reiter mit Behinderungen. Seit Atlanta 1996 ist die Para Dressur paralympisch und seit 2006 gehört Para-Equestrian zur achten Disziplin der FEI.

 Seit 2006 ist Para-Equestrian als achte Reitdisziplin in der FEI vertreten. Seit 2000 reitet der österreichische Para-Dressurreiter Thomas Haller (Sydney: 4.Platz) in der Weltspitze mit und mit Pepo Puch haben wir seit London2012 sogar einen Olympiasieger. Für Rio2016 hat sich erstmals ein österreichisches Team für die Paralympics qualifiziert, dem wir viel Erfolg wünschen.

Para Reining

Bild zeigt Lucas Fiedler

Reining ist als einzige Westernreitdisziplin bereits seit 2000 offiziell in der FEI. Da sich Westernreiten sehr gut für behinderte Reiter eignet, wird jetzt versucht, dem Para-Reining Sport Anerkennung als weitere Disziplin in die Para-Equestrian Gruppe der FEI zu verhelfen.

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